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Bauninanzierungs-Sprache leicht gemacht

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Baugeld ab


Aktuelle Zinsen bei einem Nettodarlehensbetrag von , gebundener Sollzins: 5 Jahre Sollzinsbindung,

effektiver Jahreszins.


Effektiv, nominal, Annuität, Bonität, Forward, Grundschuld, Restschuld … – Begriffe aus der Sprache der Baufinanzierung, die Sie beim ersten Mal vielleicht verwirren. Deshalb möchten wir Ihnen mit unserem kleinen baufi.net Lexikon die wichtigsten Grundbegriffe näher bringen.

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60)">Kubikmeter umbauter Raum (Kubatur)

Der Umbaute Raum steht nach DIN 277 als Kennzahl für die Größe eines Hauses in Kubikmetern und bezeichnet den Raum, der von den Außenmauern, vom Dach und von der Kellersohle umschlossen wird.

Bei nicht unterkellerten Häusern wird ab Geländeroberkante gerechnet.

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61)">Lageplan

Als Lageplan bezeichnet man die bei den Katasterämtern (Liegenschaftsämtern) geführten Verzeichnisse mit den Informationen über Form, Lage des Baukörpers, angrenzende Grundstücke eines Grundstückes.

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62)">Laufzeit

Die Laufzeit eines Darlehens ist der Zeitraum beginnend vom Vertragsbeginn des Darlehens bis zu seiner vollständigen Rückzahlung.

Die Laufzeit richtet sich nach der Höhe der Tilgung, so beträgt die Laufzeit bei einer anfänglichen Tilgung von zum Beispiel 1% circa 32 Jahre, bei  3% ca. 18 Jahre.
Sondertilgungen oder die Erhöhung der Tilgung verkürzen die Laufzeit des Darlehens.

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63)">Nachfinanzierung

Wenn die ursprünglich geplanten Mittel zur Durchführung eines Bauvorhabens (z.B. Bau eines Einfamilienhauses) plötzlich nicht mehr ausreichen, benötigt der Bauherr eine Nachfinanzierung. Eine solche Nachfinanzierung sollte i.d.R. vermieden werden, da die Banken mitunter für das weitere Darlehen einen höheren Zins verlangen.

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64)">Nachrang / Nachrangfinanzierung

Als Nachrang bezeichnet man ein eingetragenes Recht im Grundbuch, dem ein anderes Recht vorangestellt ist.
Unter Nachrangfinanzierung versteht man ein Darlehen, welches zur Absicherung nicht an erster Stelle im Grundbuch steht, sondern im Rang nach bereits bestehenden Grundpfandrechten erscheint (z.B. an zweiter Stelle). Kann der Darlehensnehmer sein Darlehen nicht mehr zurückzahlen, werden zuerst die an erster Stelle im Grundbuch eingetragenen Gläubiger befriedigt. Wegen dieses höheren Risikos werden die Nachrangfinanzierungen von den Banken meist zu teureren Konditionen angeboten, oder gar abgelehnt.
Im Allgemeinen spricht man von einer Nachrangfinanzierung, wenn die Finanzierung über  den erstrangigen Beleihungswert (bis zu 60 Prozent des Beleihungswertes) hinausgeht.

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65)">Nichtabnahmeentschädigung

Beantragt ein Darlehensnehmer bei einer Bank ein Darlehen und nimmt dieses Darlehen dann doch nicht in Anspruch, kann die Bank von ihm eine Nichtabnahmeentschädigung verlangen. Diese soll der Bank die entstandenen Kosten für die Beschaffung und Bereitstellung des Darlehens ersetzen.

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66)">Nominalbetrag

Der Nominalbetrag (nominal = dem Namen nach) ist ein Nennbetrag des Darlehens, welcher im Vertrag vereinbart wurde. Der tatsächliche Auszahlungsbetrag, den der Darlehensnehmer dann erhält, ist meist geringer als der Nominalbetrag, da noch vom Nennbetrag verschiedene Gebühren abgezogen werden.

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67)">Nominalzins

Der Nominalzins ist der Darlehenszinssatz, den der Darlehensnehmer an den Darlehensgeber zu bezahlen hat.

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68)">Notarbestätigung

Der Notar kann einem Darlehensgeber bestätigen, dass die Eintragung einer Grundschuld an der gewünschten Stelle (meist die erstrangige Eintragung) vorgenommen werden kann. Die Notarbestätigung kann eine vorzeitige Auszahlung eines Darlehens ermöglichen, noch bevor eine Eintragung im Grundbuch vollzogen ist.

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69)">Restschuld

Die Restschuld ist der Teil des Darlehens, der zu einem bestimmten Zeitpunkt noch nicht an die Bank zurückgeführt/getilgt wurde. Die Restschuld wird oft als Methode zur besseren Vergleichbarkeit von mehreren Darlehen herangezogen wo bei der o.g. Zeitpunkt, zu dem man sich die Restschuld betrachtet meist der Ablauf der Zinsfestschreibungsfrist ist.

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